Donnerstag, 24. Januar 2013

Patchworkdecken und-bilder aus Baumwolltrikot


Vor zehn Jahre habe ich bei Erikshjälpen zwanzig Kilo zum Verkauf nicht mehr geeignete Altkleider erworben, glücklich von dannen geschleppt, gewaschen, zerschnitten, gebügelt, gestapelt und meine ersten Patchworkdecken daraus genäht. Aus ein paar Gramm des mittlerweile eher kümmerlichen Schatzes ist heute ein kleines Winterbild geworden.

Eigentlich ziehe ich benutztes Trikot gewebter Baumwolle vor - nicht nur aus Kostengründen. Um der Sache Halt zu geben, nähe ich die unterste Schicht auf billigen weißen Baumwollstoff. Es ist ein bisschen schwieriger als bei dünnem gewebten Baumwollstoff, die Ränder umzuschlagen, weil sie sich rollen. Auch muss man darauf achten, dass man keine Laufmaschen bekommt. Aber dafür ist Trikot weicher und - na ja, irgendwie kuschliger. Ausserdem gefällt es mir, dass in den Stoffen Menschen gelebt haben.

Es war damals ein wahres Fest, die erste Decke aus diesem Erikshjälpen-Schatz zu nähen! Leider hatte die Kamera ein Problem mit Rot - glaube ich jedenfalls -, auf den Bildern erscheinen jedenfalls die Rottöne greller.





Ach ja, meine Teetasse, von der ich gestern schon geschrieben habe, ist eigentlich immer an derselben Stelle geleert - nämlich am ersten Pfosten der Viehweide hinter Joelssons Scheune. Dort lasse ich sie dann, um sie nicht jeweils durch den Wald schleppen zu müssen, und nehme sie auf dem Rückweg wieder mit.
Das nenn' ich mal einen richtigen Winter!


Zum Schluss der neuste Trödelladenfund - Leinen- und ein bisschen Baumwollgarn -ahhh!


Und ein Blick in mein geliebtes Nähkästchen:



Alles Liebe!

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Ich freue mich schon auf die schönen Sachen, die du mit dem Garn bestickst!