Mittwoch, 17. Juli 2013

Hundewolle spinnen

Man nehme einen einigermaßen sauberen Hund...

Neufundländerin Fanny Heisenberg































... und bürste diesen ein Jahr lang fleißig aus, um die Wolle in einem Stoffbeutel zu sammeln.

Das Kardieren der Wolle spare ich mir, weil die Wolle sauber ist und ich einen unregelmäßigen Faden bevorzuge.

Also ich finde, Fanny riecht himmlisch. Warum ihre Wolle nicht ganz so himmlisch riecht, ist mir ein Rätsel, aber nach einer Weile gewöhnt sich die Nase daran.

Neufundländerwolle verspinnt sich fast so leicht wie Alpaka und schneller als gröbere Schafwolle.

Man nimmt eine gute Handvoll Wolle und wickelt eine Art Kokon daraus, dann reißt der Faden nicht so leicht. Es empfiehlt sich, nicht die Wolle des geschorenen oder abgeschnittenen Fells zu nehmen, denn die Deckhaare eigenen sich nicht zum Spinnen und die Unterwollfasern sind dann zu kurz.






















Fortsetzung folgt!



Keine Kommentare: