Sonntag, 29. September 2013

No news are good news...

Ja ja, ich weiß, wenn man leben möchte, muss man mit allem rechnen..., aber doch wohl nicht, dass einem zu allem Elend auch noch der Hund so mir nichts dir nichts wegstirbt!

Wer hält mich jetzt auf Trab und verscheucht die Wildschweine im Wald? Wer schnarcht mich nachts in den Schlaf und wer freut sich unermüdlich bei meinem bloßen Anblick? Wer zaubert mir ein Lachen ins Gesicht, auch wenn der Tag mal nicht so toll ist? Und wer bringt das Haus zum Erzittern? (Das hat sie jedes Mal gemacht, wenn sie sich auf den Boden legte oder sich vielmehr plumpsen ließ.) Und dann senkt Fell streicheln bekanntlich den Blutdruck! Was jetzt? Und mit wem teile ich in Zukunft während der Waldabenteuer die Büchse mit den Makrelen, auf die sie so scharf war? Wir haben immer so gut aufeinander aufgepasst! Fast zehn Jahre lang... Sie hat einen nicht mal im See eine Runde schwimmen lassen, weil sie dachte, sie muss einen wieder rausziehen, bevor man absäuft. Was für ein prächtiger Neufundlandhund! Fanny war Sanftmut und Altruismus in einem Hund!

Bei den Navajos heisst es, dass man seinen Hund immer sehr gut behandeln sollte, denn wenn man eines Tages in die ewigen Jagdgründe eingeht, muss man auf einem ziemlich wackligen Baumstamm über einen tiefen Abgrund balancieren. Auf der gegenüberliegenden Seite steht dann der Hund, den man hatte - oder die Hunde, die man hatte - und der oder sie können einem dann helfen oder eben auch nicht. Schöne Geschichte, oder? Falls sie wider Erwarten stimmen sollte, mache ich mir keine allzu großen Sorgen. Vor Wiedersehensfreude würde ich so einen riesigen Luftsprung machen, dass der Baumstamm erst gar nicht zum Einsatz kommt.





























Am Mittwoch war die Vernissage der "Kära hjärtanes!"-Ausstellung im Kalmar Läns Museum und da hing auch meine Tasche - ein Herztasche versteht sich. Dazu habe ich geschrieben, dass ein Herz physikalisch immer gleich wiegt, obwohl es sich leicht wie ein Feder oder schwer wie ein Fels anfühlen kann. Theoretisch könnte man in die Tasche das gerade gefühlte Gewicht seines Herzens packen.

Und heute würde ein Stein gar nicht ausreichen - eher so was wie ein Schwarzes Loch! Es fühlt sich überhaupt nicht gut an, jemanden zu lieben, der bereits tot ist.





























Einen guten Start in die neue Woche!

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