Sonntag, 17. Januar 2016

Übergriffe auf Frauen...

... so alt wie die Menschheit oder war das früher mal besser? Ich weiß es nicht, aber es ist sicherlich ein Thema mit einem ganz langen Bart.

Auch in einigen schwedischen Städten gab es ähnliche Übergriffe wie in Köln - auch schon vor der Silvesternacht, wenn auch nicht in diesem Ausmaß, aber schlimm genug.

Es ist schon so vieles darüber geschrieben und gesagt worden - Sinnvolles und weniger Sinnvolles.

Wenn ich jetzt eine Liste erstellen würde, in der ich alle sexuellen Belästigungen aufzählen würde, die ich im Laufe meines Lebens erfahren habe oder von denen andere Frauen mir erzählt haben, würde die ellenlang werden. Und genau deshalb, lässt mich dieses Thema auch nicht in Ruhe, auch wenn ich es so leid bin wie sonst was.

Es tut mir so leid, dass all die Frauen sich mit diesem leidigen Thema auseinandersetzen müssen, Ängste überwinden müssen, damit zurecht kommen müssen, einen Weg finden müssen, um damit umzugehen.

Es ist ja nicht so, dass es sexuelle Übergriffe erst seit der Silvesternacht gibt. Und natürlich finden sich in allen Kulturen vorwiegend Männer, die sich das nicht vorhandene Recht nehmen, übergriffig zu werden. Tatsächlich gibt es darüber erschreckende Statistiken, aus denen sich herauslesen lässt, dass von Männern eigentlich mehr Gefahr ausgeht, als von den ach so unberechenbaren Hunden... In Deutschland, das sich gern zivilisiert gibt, sieht man gern über manches hinweg. (Ich denke immer noch an die große Zahl von Frauen, die in Deutschland zur Prostitution gezwungen werden und die sich vermutlich fragen, warum denn die Menschenrechte nicht auch für sie gelten. Warum wird ihnen nicht endlich geholfen? Gut, das ist ein anderes Thema, aber ich möchte trotzdem immer wieder darauf hinweisen.)
Also weiter... man sieht gern darüber hinweg, dass Männer vielleicht ein bisschen gleicher sind als Frauen, aber dass jetzt junge Männer aus einem Kulturkreis angetanzt kommen, der unserem in Bezug auf Frauen und ihre Rechte hinterher hinkt, und sexuell übergriffig werden, sollte nicht sein. Wirklich nicht! War aber und was jetzt?

Eine Gleichstellungsbeauftragte hier in Schweden sagte neulich anlässlich dieser Übergriffe vernünftigerweise, dass es einfach nicht ginge, dass junge Frauen nach der Silvesternacht sich abends nicht mehr aus dem Haus trauen. Die Männer, die übergriffig waren, waren Flüchtlinge aus allen möglichen Ländern und so müsse man sich eben Gedanken darüber machen, ob man nicht ein abendliches Ausgehverbot für Flüchtlingsmänner verhängen sollte, denn das Recht der Frauen auf Selbstbestimmung sei unverhandelbar.

Das sollte sich mal jemand in Deutschland wagen zu sagen... herrjemine!

Sie sagte weiter, dass die meisten Flüchtlinge männlich seien und dadurch die Gesellschaft eine Maskulinisierung erfahren würde, der man entgegenwirken müsse.

Mir scheint das plausibel zu sein. Auch Flüchtlinge und Einwanderer haben Rechte, die unverhandelbar sind, natürlich. Aber sie haben eben ganz und gar nicht das Recht, gegen die Gesetze zu verstoßen, die es im Land ihrer Wahl gibt. Das sagt übrigens auch der Koran.

Da ist diese Hallenbad-Geschichte in Bornheim. Es ist ja nichts passiert... (habe ich irgendwo gelesen); jemand hat eine Frau sexuell beleidigt - so what? Das ist ja wohl keine Straftat! Nein. Warum nicht?
Machen wir es doch einfach so: Montag, Mittwoch, Freitag dürfen die Frauen das Hallenbad benutzen, Dienstag und Donnerstag die Männer, am Wochenende ist Familienbadetag und basta! Wer schon etwas älter ist, kann sich vielleicht noch erinnern, dass wir das alles schon hatten. Das macht man dann solange, bis auch der allerletzte Depp schnallt, dass es Verhaltensregeln gibt, die sich als sinnvoll im Zusammenleben zwischen Frauen und Männern herausgestellt haben.
Wem es dann immer noch nicht einleuchtet und er auf sein angestammtes Recht seiner Heimatkultur pocht, nämlich dem des Patriarchen, der möge sich wieder dahin begeben, wo er hergekommen ist. Jeder muss wissen, was ihm wirklich am Herzen liegt und man kann nicht alles haben. Wenn der Kerl ein Deutscher ist, muss man mal darüber nachdenken, ob man nicht schon bei der frühkindlichen Erziehung damit anfangen sollte zu erklären, dass weibliche Wesen nicht dazu da sind, von männlichen Wesen sexuell belästigt zu werden und dass patriarchalisches Verhalten in einem Land, das zumindest offiziell nicht mehr als Patriarchat gedacht ist, unerwünscht ist und eventuell der Umzug in ein patriarchalisches Land angeraten sein könnte. Nein, kein Umzug - den Frauen dort soll es ja auch besser gehen!

Das Hallenbadverbot wird sicherlich bald aufgehoben, um keine Flüchtlingsmänner zu diskriminieren. Denn Flüchtlingsmänner dürfen nicht diskriminiert werden, auch wenn sie Frauen belästigen. Eine total gute Idee wäre es, wenn man verbale, sexuell geladene Anspielungen unter gesetzliche Strafe stellen würde, denn dann würden ja diese Männer die Frauen auch diskriminieren und dann muss man endlich mal ernsthaft über diese Sache nachdenken.

Natürlich kann man Flüchtlinge nicht über einen Kamm scheren. Ich finde, dass Frau Merkel mit ihrer offenen Tür alles richtig gemacht hat und bin froh für jeden, der nicht im Krieg umkommen oder verhungern muss. Das heißt aber eben mitnichten, dass es keine Probleme gibt. Und eines der Probleme ist, diese Probleme beim Namen zu nennen. In Deutschland wird es nicht gern gehört, dass es in Flüchtlingsunterkünften auch sexuellen Missbrauch gibt, deshalb ignoriert man dieses Thema, so gut es nur geht. Tatsache ist aber, dass dieses Problem durchaus besteht. In Schweden wird das benannt und die Frauen werden mit den Kindern getrennt von den Männern untergebracht. Es geht doch nicht, dass Frauen und Kinder die Suppe auslöffeln müssen, nur weil die Täter nicht diskriminiert werden sollen. Wer wird hier eigentlich letztendlich geschützt? Wieder die Täter? Und warum nicht die Opfer?
Dass Missbrauch von Frauen und Kindern kein Flüchtlingsproblem ist, muss doch mittlerweile selbst den letzten Dumpfbacken klar sein.

Diesen blöden hirnlosen Typen, die nicht Besseres wissen, als ihren Frust an Frauen abzulassen und sich daraus einen Spaß machen, möchte ich gern was sagen. Aber die verstehen mich ja vielleicht gar nicht nicht, auch wenn es Deutsche sein sollten. Trotzdem: Fahrt zu Hölle!

Hier ist etwas für alle Jungs und Männer - nur mal so zum Nachdenken:



Hier ist es klirrend kalt! Ich habe vor ein paar Monaten angefangen, im Wald einen Raben zu füttern, den ich mittlerweile Corax genannt habe. Wenn er mir auf der Dorfstraße entgegen fliegt, rufe ich ganz laut "Essen", dann fliegt er schon mal vor zu einem bestimmten Stein im Wald, wo ich das Futter ablege.

Mein Riesenprojekt stagniert, weil sein Gewicht heftige Rückenprobleme verursacht. Bald gibt es Fotos. Heute jedoch nur Bilder der klirrenden Kälte und von Corax.

Mit den besten Wünschen für ein
wunderbares neues Jahr!!!





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