Samstag, 26. Januar 2019

Ave Maria



















Nach vielen Jahren war ich im September im Tessin - oh, wie hat sich so vieles verändert! -, auf den Spuren all der schönen Kindheitserinnerungen. Haha, ich bin zum Vallegio spaziert, wo wir frueher in hohem Bogen die Abfälle in den Abgrund geworfen haben. Sind wir damals wirklich hingerannt, bergrunter und bergrauf? Runter ging ja ganz gut, aber den Berg wieder rauf! Herrje! 

Fuer manche klingt das uebrigens vielleicht grauenhaft - "in hohem Bogen den Abfall in die Landschaft werfen", aber damals gab es fast keinen Plastikabfall. Wenn ich mich richtig erinnere, gab es Joghurt in Plastikbechern, aber das war eh viel zu teuer! Die meisten Lebensmittel waren entweder gar nicht verpackt oder in Papier oder Wachspapier, Zellophan, in Glas, das man nicht weggeworfen, sondern wiederverwendet hat. Es war jedenfalls nach fuenfzig Jahren kein Abfall mehr zu entdecken...

Wie erwähnt, hat sich viel verändert, aber einiges ist natuerlich geblieben, z. B. die Berge, die Bäche und Fluesse und die kleinen Madonnenkapellen! Ich finde, sie sind eine gute Idee und wuenschte, es gäbe sie auch hier, weil sie sich gut zum Innehalten eignen.

Es ist schon lange her, dass mir eine Freundin aus Mexiko ein Kopftuch mitgebracht hat mit der Lieben Frau von Guadalupe (nicht zu verwechseln mit dieser auf der linken Seite, das ist die Madonna von Lourdes). Schon lange habe ich ueberlegt, wie ich es bestmöglichst verwenden kann und inspiriert von diesen Madonnenkapellen habe ich beschlossen, als neues Winterprojekt  eine mobile Madonnenkapelle zu sticheln. :-)






Der Quilt ist aus Stoffstreifen gewebt (HIER kann man sehen, wie das von Jude Hill gemacht wird).








DANKE FUER DEN BESUCH!

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